Eisenbahnfreunde Donaueschingen e.V.
ehem. Stellwerk III | Postfach 1368 | 78154 Donaueschingen

Seite ist in Arbeit


Diese Seite ist noch nicht fertig, aber wir arbeiten daran.


Vorgeschichte


Die Anlage “Allmendshofen” ist unser aktuelles Großprojekt, dass wir nach dem Rückbau der Anlage „Schwarzburg“ verfolgen. Im Laufe des Jahres 2015 hatten wir nach einer Analyse diverser Probleme mit der Vorgängeranlage, neuen Erfahrungen mit der PC-Steuerung einer 2. Anlage (Anlage „Hausen im Tal“) und dem abgeschätzten Aufwand für die Behebung der Probleme uns dafür entschieden die Anlage „Schwarzburg“ durch einen kompletten Neubau zu ersetzen.


Konzept


Noch während des Rückbaus der Vorgängeranlage wurde in einem Arbeitskreis das Konzept für die neue Anlage erarbeitet:


Aus mehreren Gleisplanvorschlägen wurde dann auf einer Mitgliederversammlung der aktuelle im Bau befindliche ausgewählt.


Gleisplan


Die Anlage hat die klassische U-Form mit je einer Gleiswendel an den Enden der beiden Schenkel. Auf der untersten Ebene auf den beiden Schenkeln liegen ganz klassisch die beiden großen Schattenbahnhöfe mit jeweils 8 Gleisen (4 für jede Richtung). Jedes Gleis kann 2 Züge Aufnehmen, so daß bis zu 32 Züge gleichzeitig geparkt werden können. Die Querverbindung zwischen den Schattenbahnhöfen ist mit Kehren und Weichen so ausgestaltet, daß von jedem Gleis in jede Richtung gefahren werden kann.

An den Enden der Schenkel liegen jeweils die Gleiswendeln die die Züge zum Erreichen der nächsten Ebenen benötigen. Der linke Wendel beginnt 4gleisig und läuft auf der obersten Ebene (Paradestrecke) 2gleisig aus. Der rechte Wendel ist nur 2gleisig, endet aber in der 2. und 3. Ebene in Gleisdreiecken, die es Zügen ermöglichen nach oben oder unten in der Wendel zu fahren. Die 2. Ebene enthält nur kurze sichtbare Bereiche, der größte Teil der Streckenteil wird verdeckt geführt. In diesem verdeckten Bereich gibt es auch einen weiteren 4gleisigen Schattenbahnhof, der ebenfalls 2 Züge pro Gleis aufnehmen kann. Teilweise sichtbar, vom linken Schenkel über die Querverbindung kommend führt eine ansteigende Strecke in die 3. Ebene und in die rechte Wendel. Auf der 4. Und letzten Ebene liegen dann sowohl Paradestrecke als auch der Bahnhof. Der Bahnhof wird auf dem rechten Anlagenschenkel liegen und – schon an die Epoche angepasst – nur noch über reduzierte Gleisanlagen verfügen. Neben den beiden Hauptgleisen gibt es 3 weitere Gleise für Züge und 2 Nebengleise für das bescheidene Güteraufkommen. Vom Bahnhof kommend führt dann die Paradestrecke über den Querverbinder zum Wendel auf dem linken Schenkel. Besonders interessant wird der Abschnitt vom Bahnhof zum Querverbinder, da hier 3 Strecken teilweise übereinander sichtbar und über Brücken/Viadukte übereinander geführt werden

Die gesamte Planung der Anlage erfolgte mit Wintrack 13, falls Interesse am genauen Gleisplan besteht, haben wir diesen unten angehängt.


Elektrik und Steuerung


Nachdem wir bei der Digitalisierung der Anlage „Hausen im Tal“ gute Erfahrungen mit dem LocoNet, der IntelliBox II und TrainController gemacht haben, war es eigentlich schnell klar, daß wir damit auch die neue Anlage ausstatten werden. Die gesamte Anlage wird von 6 „Power 4“ Boostern mit Spannung versorgt, 5 für Züge und 1er für die Weichenantriebe. Für die C-Gleisweichen wird der motorische Antrieb mit Decoder von Viessmann, für die K-Gleisweichen der MP5 motorische Antrieb von MTB-Model in Kombination mit Uhlenbrock SCHALTDEKODERN verwendet. Die Lage der C-Gleisweichen wird über eine zwischen dem Abzweig eingebaute LED sichtbar gemacht. Die für die PC-Steuerung notwendige Besetztmeldungen kommen von Uhlenbrock Rückmeldemodulen wobei wir im Gegensatz zur Anlage „Schwarzburg“ immer komplette Strecken (inklusive Weichen!) melden, nicht nur einzelne Gleisstücke. Um die Betriebssicherheit der Züge in den Gleisabschnitten zu verbessern wurde jeder Abschnitt mit dem Diodentrick ausgestattet umso den Vorteil des doppelten Rückleiters des Märklin Systems zu erhalten.

Neben Ware von der Stange haben wir auch ein paar selbstgebaute Platinen im Einsatz. Jeder Viessmann Decoder hat als Anschlußpunkt eine kleine Platine mit einem Schalter. Über diesen Schalter kann der Programmiermodus des Decoders aktiviert und die Decoderparameter ohne großen Aufwand geändert werden.

Jeder Gleisabschnitt im Schattenbahnhof ist über eine selbstgebaute Platine abschaltbar. Der jeweilige Status des Gleisabschnitts wird über ein ebenfalls selbstgebautes Signal optisch sichtbar gemacht.

Und besonders wichtig: über einen dicken, fetten, roten Notausschalter kann die ganze Anlage sofort angehalten werden!


DC-Car-System


Nachdem unser DC-Car-System auf der Vorgängeranlage so gut ankam, wollen wir dies auch in die neue Anlage integrieren. Diesmal sogar von Anfang an, damit wir es in den Plänen für die Trassen auch gleich richtig berücksichtigen können. Auch hier kommt uns die Erfahrung zugute, so daß wir diesmal gleich einen richtigen Abstell- bzw. Ladebereich für die Fahrzeuge vorsehen. Die Fahrbahnen werden wohl aus gelaserten Formen bestehen in den wir einen Magnetstreifen (keinen Stahldraht) einziehen. Das soll die Spurtreue der Fahrzeuge verbessern. Auch dieser Teil der Anlage soll vom PC gesteuert werden, wobei hier aber noch einige Tests bezüglich der Befehlsübermittlung bzw. Rückmeldung machen wollen.


Landschaftsgestaltung


Die Planungen für die Landschaftsgestaltung sind noch sehr grob: die Gebäude und Fahrzeuge sollen zur Epoche 4 passen, eine Sommerfeldt Oberleitungstrappe wird eingebaut und Lichtsignale sollen zum Einsatz kommen. Jahreszeitlich soll die Anlage im Spätsommer/Frühherbst angesiedelt sein.

Ein umgebauter Bahnhof Schwarzburg wird als Empfangsgebäude dienen und neben/auf der rechten Wendel soll ein Teil einer Stadt entstehen. Mehr wissen wir auch noch nicht.