Eisenbahnfreunde Donaueschingen e.V.
ehem. Stellwerk III | Postfach 1368 | 78154 Donaueschingen

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Anlage Hausen im Tal


Die H0 Anlage „Hausen im Tal“ ist die älteste der Vereinsanlagen. Sie entstand nachdem die Renovierungsarbeiten an unserem Vereinsheim beendet waren. Aufgebaut ist die Anlage auf zwei Ebenen. Die erste Ebene enthält den 11 gleisigen Schattenbahnhof, eine Kehre sowie den Wendel zur zweiten Ebene. Auf dieser zweiten Ebene befindet sich der Bahnhof - der das eigentliche Kernstück der Anlage bildet - eine Paradestrecke und eine Kehre mit Überholgleisen/Abstellmöglichkeiten.
Thematisch stellt die Anlage einen Abschnitt der Donautalbahn zwischen Tuttlingen und Sigmaringen dar, genauer gesagt den Bahnhof "Hausen im Tal", mit einigen kleinen künstlerischen Freiheiten. So ist die im originalen einspurige Strecke hier zweispurig ausgeführt, um einen interessanteren Zugbetrieb zu ermöglichen. Natürlich wurde die Darstellung gestaucht, da eine so große Fläche unmöglich nachzubilden ist. Der ursprüngliche Gleisplan des Bahnhofs wurde um ein Durchfahrgleis auf vier erweitert, und die zweigleisige Güterrampe und das Freiladegleis vom Vorbild übernommen. Um mehr Rangiermöglichkeiten zu haben wurde der Bahnhof noch um eine Kalksteinumladestation erweitert, welche über eine Feldbahn mit einem Steinbruch verbunden ist. Die Paradestrecke führt nach Umrundung einer Felsnase über eine Donaubrücke in die Kehre unter dem Steinbruch.
Eine Besonderheit dieser Anlage ist sicherlich ihr Hintergrund, welcher praktisch schon als Wandgemälde zu bezeichnen ist. Die Wände hinter der Anlage sind blau grundiert und dienen als Himmel. Darauf malte dann Barbara Kanert, die Frau eines damaligen Vereinsmitglieds, anhand von Fotos, die wunderschöne Landschaft des Donautals nach.
In den letzten Jahren wurde die Anlage generalsaniert. Die ursprüngliche analoge Steuerung mit 2 Stellpulten, 8 getrennten Fahrreglern und Lauer-Schattenbahnhofssteuerung wurde entfernt und durch eine moderne digitale Steuerung auf DCC-Basis. Als Zentrale dient eine Intellibox II von Uhlenbrock die über den Loconet-Bus mit den Sensoren (Rückmeldern) und Aktoren (Decodern) kommuniziert. Gesteuert wird die Anlage derzeit über die PC-Software Traincontroller Gold, wobei wir später ein neues Stellpult hinzukommen und somit ein Betrieb auch ohne PC möglich sein soll. Die alten Märklin-Signale wurden entfernt und durch aktuelle Modelle von Viessmann ersetzt. Daneben wurden auch die alten Glühlampen nach und nach durch LED-Lampen ersetzt. Inzwischen wurde auch eine Tag/Nacht-Steuerung installiert, so dass wir an den Ausstellungen auch den Nachtbetrieb auf unserer Anlage zeigen können.
Neben dem Elektrischen wurde und wird auch die Landschaftsgestaltung modernisiert. Die alten Woodland-Flocken wurden mit elektrostatischen Gräsern gepimpt, Bäume ersetzt bzw. erneuert, Wege und Straßen neu überarbeitet und viele kleine Szenen neu arrangiert oder hinzugefügt. Langsam macht sich auch das Alter des verwendeten Schienenmaterials bemerkbar, da immer wieder kaputte Gleise getauscht werden müssen.

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