H0 Donautal

Die H0-Donautal Anlage ist die älteste der vier Vereinsanlagen. Sie entstand nachdem die Renovierungsarbeiten an unserem Vereinseim beendet waren. Aufgebaut ist die Anlage auf zwei Ebenen. Die erste Ebene enthält den 11 gleisigen Schattenbahnhof, eine Kehre sowie den Wendel zur zweiten Ebene. Auf dieser zweiten Ebene befindet sich der Bahnhof - der das eigentliche Kernstück der Anlage bildet - eine Paradestrecke und eine Kehre mit Überholgleisen.
Einfahrt für die P8 Thematisch stellt die Anlage einen Abschnitt der Donautalbahn zwischen Tuttlingen und Sigmaringen dar, genauer gesagt den Bahnhof "Hausen im Tal", mit einigen kleinen künstlerischen Freiheiten. So ist die im originalen einspurige Strecke hier zweispurig ausgeführt, um einen interessanteren Zugbetrieb zu ermöglichen. Natürlich wurde die Darstellung gestaucht, da eine so große Fläche unmöglich nachzubilden ist. Der ursprüngliche Gleisplan des Bahnhofs wurde um ein Durchfahrgleis auf vier erweitert, und die zweigleisige Güterrampe und das Freiladegleis vom Vorbild übernommen. Vor wenigen Jahren wurde der Bahnhof um eine Kalksteinumladestation erweitert, die über eine Feldbahn mit einem Steinbruch verbunden ist. Die Paradestrecke führt nach Umrundung einer Felsnase über eine Donaubrücke in die Kehre unter dem Steinbruch.

Eine Besonderheit dieser Anlage ist sicherlich ihr Hintergrund, welcher praktisch schon als Wandgemälde zu bezeichnen ist. Die Wände hinter der Anlage sind blau grundiert und dienen als Himmel. Darauf malte dann Barbara Kanert, die Frau eines Vereinsmitglieds, anhand von Fotos, die wunderschöne Landschaft des Donautals nach.

Ausfahrt der Br. 216 aus "Hausen im Tal" Wie gesagt, hier handelt es sich um unsere älteste Vereinsanlage, sie hat inzwischen mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Über die Jahre hinweg wurde zwar immer wieder an ihr gebastelt, aber jetzt hat sie sich eine ordentliche Aufarbeitung redlich verdient. Dies wird auch in den nächsten Jahren eines unseren großen Projekte, denn wir haben einiges vor.
Das Schienenmaterial aus alten Roco-Gleisen bleibt erhalten. Sämtliche Antriebe werden durch Hoffmann-Antriebe ersetzt. Die Signaleinrichtungen der Anlage werden in den kommenden Monaten bzw. Jahren an die Vorschriften der DB angepaßt. Die Lauer-Steuerungselemente und die beiden selbstgebauten Bedienpulte - welche bis jetzt für den Analog Betrieb der Anlage erforderlich waren - werden durch eine neue DCC-Digital Steuerung ersetzt. Die genaue Ausgestaltung der digitalen Steuerung steht noch nicht fest; sicher ist nur, daß es wieder zwei Bedieneinheiten geben wird. Ob diese als PC oder Stellpult oder doch ganz anders ausgeführt werden, darüber wird man sich in Zukunft noch einigen müßen. Fest steht lediglich, daß die Steuerung über eine Intellibox von Uhlenbrock funktionieren soll. Die weiteren Digital-Komponenten werden aus dem Fundus von Datentechnik Kreischer kommen.
Auch landschaftlich soll die Anlage wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Orientierung an Epoche IV für die Landschaft wird beibehalten, die Begrünung aber komplett aufgefrischt bzw. neu gestaltet, inklusive der ca. 450 Bäume der Anlage. Ein weiterer Höhepunkt der überarbeiteten Landschaft werden die beiden neuen Wechselsegmente sein. Die Teile auf denen heute der Steinbruch bzw. das Kloster stehen, sollen in Zukunft mit Segmenten mit anderen Themen getauscht werden können. Damit können wir unsere Besucher jedes Jahr aufs Neue überraschen. Als besonderes Schmankerl wird eine Tag/Nachtsimulation mit entsprechender Beleuchtung eingebaut um unsere kleinen Schätze auch mal in das rechte Licht zu rücken.

Die Umbauarbeiten bringen auch einen kleinen Umbruch im Bereich der eingesetzten Triebfahrzeuge mit sich. Zwar werden die meisten der eingesetzten Modelle weiterhin aus den Beständen der Mitglieder kommen, aber die müßen nun für den digitalen Fahrbetrieb vorbereitet sein. In Zukunft sollen auch Besucher d.h. auch Nichtmitglieder Ihre digitalen Züge mitbringen und über die Donautal-Anlage fahren dürfen. Hierzu werden sog. Fahrtage eingerichtet.

Wie man sieht, wird dies ein Mammut-Projekt mit dem wir einige Zeit beschäftigt sein werden. Erwarten Sie also nicht bei ihrem nächsten Besuch alles fix und fertig zu sehen. Falls Sie das Gefühl haben das dauert alles zu lange, Helfer und Freunde (und neue Mitglieder) sind immer willkommen. Manche Mitglieder bellen zwar, aber gebißen hat noch keiner.


Gleisplan(*.tra) Gleisplan(*.pdf)